Endlich wieder gesund

Dieser Titel ist eigentlich auch schon wieder nicht mehr aktuell, aber irgendwie doch passend. Ich hab mir im November eine Erkältung eingefangen und konnte sie nicht ganz auskurrieren. Es wurde zwar ein bisschen besser, aber nicht ganz gut. Und über die Weihnachtsferien hat es mich dann noch mal ganz übel erwischt. Ich habe also 2 Wochen im Bett verbracht, die ich eigentlich für was Anderes nutzen wollte. Ich wollte eigentlich jeden Tag aus dem Haus und eine Runde laufen gehen. Ich wollte die diversen Aufgaben für die Schule erledigen, die ich bis Ende Januar noch zu tun habe. Ich wollte in meinen Fachbüchern lesen, um weiter zu kommen. Und ich hab nur geschlafen.

Und jetzt bin ich wieder gesund und habe die erste Woche Arbeit gut überstanden. Gemacht habe ich in der Woche aber auch nichts für die Schule, weil mein Biorhythmus komplett durcheinander war und ich Schlafprobleme hatte. Ich war dann nur noch froh, wenn ich abends im Bett war. 

Dafür war dieses Wochenende sehr produktiv. Ich hab meine Sachen getippt, hab im Haushalt ein bisschen was gemacht und bin mit meinen neuen Schulaufgaben gut vorangekommen. Aber nicht ganz so weit, wie ich es wollte. Es war einfach so eine Menge an Aufgaben, dass ich zwischenzeitlich im Kopf einfach nur blockiert habe und ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Aber na gut, immerhin hab ich einiges weggeschafft und den Rest schaffe ich auch noch. Ich muss zwar bis Mittwoch unbedingt noch eine ewig blöde Planung schreiben, aber irgendwie krieg ich das schon hin. Muss ja. Und während meiner Uni-Zeit hab ich es ja auch geschafft die halbe Nacht an ner Hausarbeit zu sitzen und am nächsten Tag wieder in die Vorlesung zu gehen. Von daher...

 

Ansonsten.... ich war letzte Woche mal wieder kurz in der SZ. Es sind natürlich keine Mails von vorher übrig geblieben, weil mein letzter Log-in zu lange her war. Dafür kam direkt von nem alten Bekannten ne Mail. Ich werd wahrscheinlich gleich mal wieder an meinem Profil arbeiten und mich dann langsam wieder in die BDSM-Welt wagen per SZ. Ich muss ja nicht jeden Tag dahin. Aber ich gaube es ist auch ein Schlüssel dazu, dass ich wieder ganz zufrieden mit mir selbst werde. Das hat nichts damit zu tun, dass ich unbedingt Sex oder einen Partner will. Aber der regelmäßige Kontakt mit Männern, mit Gleichgesinnten auf dem Stammtisch, mit anderen in meiner Situation, das hat mein Selbstvertrauen damals doch sehr gestärkt. Naja, und den Sex vermisse ich natürlich schon auch ;-)

 

Und morgen geht es in alter Frische wieder auf die Arbeit. Und als erstes hab ich ein Gespräch mit meiner Chefin. Ein bisschen nervös macht mich das schon, auch wenn sie gesagt hat, es ginge nur darum, dass sie erfahren kann wie es mir auf der Arbeit so geht. Aber ein Gespräch mit dem Chef ist immer etwas nervenaufreibend, finde ich. 

In diesem Sinne, ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

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Back?

6 Jahre ist es her, dass ich hier geschrieben habe. Seit dem ist verdammt viel passiert. Das Jahr, das mein Blog bis jetzt behandelt hat... ich kann ohne Zögern sagen, dass es das glücklichste und beste Jahr meines Lebens war. Ich war schon immer jemand, der sich sehr zurückgehalten hat. In meinem Inneren, in meinen Träumen und Sehnsüchten war mein Leben schon immer einfach nur wahnsinnig. Damals, vor 6 Jahren, habe ich auch angefangen einige dieser Träume zu leben, und das mit Erfolg und Genuss. Und dann kam der tiefe Absturz. Und ja, der Absturz war sehr tief. Es hätte noch tiefer gehen können, aber es war tief genug.

Nach der Trennung von meinem Ex bin ich nicht mehr wirklich auf die Beine gekommen. Es gab noch einen zusätzlichen Faktor, aber jedenfalls bin ich nach meinem Bachelor kurz zurück zu meinen Eltern. Und davon habe ich mich bis heute kaum erholt. Ich habe mich zwar anfangs noch begeister in den Master geschmissen, aber der Ehrgeiz und die Beigeisterung haben schon nach zwei Semestern nachgelassen. Ich habe zwar durch den angefangenen Master eine sehr liebe Freundin kennengelernt, aber... egal. Ich hab den Master angefangen und dann im 4. Semester habe ich NICHTS mehr gemacht. Wirklich, ich hab mir immer den besten Stundenplan für ein Semester ausgesucht, die erste Woche, vielleicht noch die zweite, haben auch ganz ok geklappt. Und dann bin ich nicht mehr in die Uni. Oder ich bin in die Vorlesungen und habe die Hausarbeiten für den Schein nicht geschrieben. Oder sonst was. Ich wurde lethargisch, habe vor mich hingesiecht, habe mich komplett gehen lassen. Und das über 2 oder 3 Jahre.

Wie ich den Absprung geschafft habe? Bis heute noch nicht ganz. Meine Eltern haben mir das Studium finanziert und irgendwann haben sie natürlich mitbekommen, dass ich keine Leistung mehr erbracht habe. Sie haben mir das Geld gestrichen. Ich war vorher schon voll in den Miesen, hatte meinen Dispo voll ausgereizt und habe monatlich meine Kreditkarte genutzt, um den wieder auszugleichen. Ein paar Monate hat das funktioniert, aber natürlich nicht auf Dauer. Am Ende habe ich Sachen verschachert um mir noch was zu Essen kaufen zu können. Den Goldschmuck einer angeheirateten (und wieder geschiedenen) Tante, der mir sowieso nicht gestanden hat, hab ich verkauft. Eins meiner Unibücher, an denen mein Herz hing. Ein elektronisches Wörterbuch - wobei ich mir das in der Zukunft von meiner Freundin zurückkaufen werde... Anyway, hätte ich nicht irgendwie geschafft immer wieder die Miete zu überweisen, ich wär wirklich am kompletten Existenzminimum gewesen und kurz vor der Straße. 

Wegen meiner Lethargie war ich auch in Therapie. Gebracht hats nichts. Ich war in einer tiefenpsychologischen Behandlung und meine Therapeutin war nach ca. der 3. Sitzung der Meinung, dass meine Eltern Grund und Ursache allen Übels seien. In der Situation habe ich es genossen mit ner Professionellen über meine Eltern zu lästern. Gebracht hat es mir rein gar nichts. Mein Studium hab ich trotzdem geschmissen und besser ging es mir durch die Therapie auch nicht. Ich hätte primär Verhaltenstherapie gebraucht, um wieder auf die rechte Bahn zu kommen. Aber gut, auch das ist mittlerweile wieder 3 Jahre oder so her, also was solls. 

 

Also, warum schreibe ich nach so langer Zeit wieder hier? Ich habe in mir wieder das Gefühl des Aufbruchs, das ich hatte, bevor ich mich das erste Mal in der SZ angemeldet habe. Ich sehe mittlerweile nicht mehr nur einen Silberstreifen am Horizont, sondern der Sonnenaufgang steht kurz bevor. 

Meine aktuelle Lebenssituation ist zwar mehr als suboptimal, aber die Möglichkeiten, die mir bevorstehen, wenn ich nur darum kämpfe, wenn ich daran arbeite...  die sind schon nicht zu verachten. Ich werde zwar wohl keine Akademikerin und hochverdienende was-auch-immer mehr werden, aber Geld alleine zählt ja auch nicht. Mittlerweile habe ich gelernt, man braucht zwar genug Geld um seine Grundbedürfnisse sorglos befriedigen zu können, alles andere ist aber Luxus, der zwar schön ist, aber nicht sein muss.  Und ich genieße im Moment vor allem, dass ich seit Monaten nicht mal mehr am Dispo gekratzt habe, sondern eindeutig in den schwarzen Zahlen bin. Nur das mit dem Sparen für die Zukunft klappt noch nicht ganz ;-)

Ansonsten... die Einträge vorher waren auch fokussiert auf meine devote Seite und somit mein Sexleben. Dieses ist im Moment nicht-existent, aus den verschiedensten Gründen, und mein Ziel ist im Moment eher die neu-Erfindung meiner selbst. Bzw. die Wiederfindund meiner selbst und die meiner inneren Sklavin.  Aber was für Probleme ich im Moment auch noch aben mag, wie gesagt, dieses Gefühl des Aufbruchs ist in mir wieder so stark, diese Sehnsucht, nicht nur nach der Unterwerfung, sondern nach dem Leben... ich hatte heute Abend das Gefühl es wäre ein guter Anknüpfungspunkt hier wieder anzufangen zu schreiben, um mich zum einen wieder an die "guten alten Zeiten" zu erinnern, aber um auch wieder ein Ventil zu haben und vllt auch wieder mehr Anregung zu haben Tagebuch zu schreiben, um meine Gefühle zu reflektieren, um zu schauen wo ich stehe und zu überlegen wo und wie ich am besten weitermachen kann.

 

In diesem Sinne, allen Lesern ein frohes Neues und ich hoffe das nächste Jahr wird genau umgekehrt wie das letzte Jahr, also vom Tiefpunkt hoch zu einem zufriedenen Leben.

Eure secretary

Ein kleiner Abschied und alles Gute :-)

Nun denn, dies ist mein letzter Eintrag in diesem Blog. Fast genau ein Jahr hab ich hier meine Gedanken und Gefühle und alles Erlebte aufgeschrieben und viele liebe Kommentare erhalten.
Aber nun ist es Zeit für etwas Neues. Das letzte Jahr war im Großen und Ganzen wundervoll, mit meinen Freunden, mit meinen Jungs, mit meiner Familie und mit mir selbst. Es war eine herrliche Zeit. Aber ich denke, dass ich meine Prioritäten mal wieder neu ordnen muss. Also, neues Jahr, neues Glück. EIn Neustart muss her. Dieses Mal bedacht und geplant und nicht so überstürzt wie der letzte.
DIeser Neustart hat zur Folge: SZ ist nicht mehr. Meine Jungs... wahrscheinlich auch nicht... obwohl ich quasi mit S vögelnd ins neue Jahr gerutscht bin *g* Aber an der Stelle muss ich meine Prioritäten noch überdenken... Nun ja, und Blog ist auch nicht mehr. Zumindest dieses hier nicht. Ich starte ein neues, passend zu dem neuen Leben, das auf mich wartet, das darauf wartet gelebt zu werden. Wer die Adresse von dem neuen Blog haben will, der soll sich bei mir melden. Ich werde sie hier nicht veröffentlichen, denn mein neues Blog soll nur für mich sein, privat (jaja, paradoxerweise im Internet *g*). Was ich meine, es haben in diesem Blog zu viele Leute mitgelesen, die ich persönlich kannte, so dass ich angefangen habe meine Einträge hier zu editieren, nicht alles so aufgeschrieben habe, wie ich es gedacht und empfunden habe. Und damit hat es nun ein Ende.

In diesem Sinne, ich wünsche allen ein frohes neues Jahr und nur das Beste für die Zukunft. Danke, dass ihr mich ein Jahr in meinem Leben begleitet habt

Nur kurz...

Nicht, dass sich hier einer unnötig Sorgen macht, aber ich  bin wieder halbwegs fit. Noch leicht müde, weil ich letzte Nacht nicht sooo viel geschlafen hab, aber emotional doch wieder so stabil, dass ich mich aufs Lernen und andere Verpflichtungen kümmern kann.

In diesem Sinne, werde das Blog wieder auf Eis legen, denke ich. Ich wünsch euch was...

Not better

Tja, nun also doch nochmal ein Eintrag von mir. Aber mir gehts grad immernoch beschissen. Und ich hab grad keine Muße meine Gedanken halbwegs sortiert auf Papier, also in mein neues handschriftliches Tagebuch, zu bringen. Deswegen ein halb konfuser, selbstbemitleidender Eintrag hier.

Wie gesagt, mir gehts immernoch beschissen. Ich habs gestern geschafft mich so dermaßen abzuschießen, dass mein Magen immernoch etwas rebelliert. Und ich hab heut den ganzen Tag das Bett nicht verlassen.
Aber der Abend war gestern wirklich fast von Anfang an und durchgängig scheisse. Ich war ja sowieso schon den ganzen Tag mies gelaunt und irgendwie ist das dann halt gestern Abend komplett eskaliert. Eben bis hin zum Ritzen. Und ehrlich gesagt, könnt grad weitermachen, denn ich bin immernoch richtig depri.
Hab letzte Nacht dann meinem Süßen noch geschrieben, wegen dem Ritzen. Das hat er dann heut Morgen um 5 Uhr gelesen. Und er ist so dermaßen ausgetickt deswegen, dass sein Magengeschwür wieder Probleme gemacht hat, er ne stunde überm Klo hing und Blut gekotzt hat und sein kleiner Sohn saß heulend daneben und hat geweint, dass er nicht sterben soll Tja, und als er dann ein paar Stunden später angerufen hat war ich immernoch so müde und verkatert, dass ich nicht ans Telefon bin und da hat er sich natürlich nochmal mehr Sorgen gemacht.
Achja, und mein Sexspielzeug, was ich gestern gekauft habe, ist auch weg. Habs wohl irgendwann im Laufe des Abends verloren oder es ist geklaut worden oder was weiß ich. Jedenfalls hab ich da auch wieder 30 Euro in den Sand gesetzt.

Scheisse, ich glaub ich schnapp mir nun doch noch den Rest Sekt von gestern und sauf weiter. Scheiss auf Magen und Leber, nur so kann ich nicht schlafen. Und keine Bange, die KLinge bleibt weggepackt. Ich will nicht nochmal meinen Süßen wegen sowas kaputt machen und den Kleinen, seinen Sohn, will ich auch nicht weiter traumatisieren...

One Last Time

Ein letzter Beitrag meinerseteis, auch wenn er grad nicht sehr ermutigend ist... Ich will meinen Süßen, er ist mein Traummann, er ist mien Prinz auf dem weißen Ross... nur dass ich grad noch einen Frosch vor mir habe,,,, Und ja, seine Eifersucht macht mivh total kaputt. Und ich werde mir das nicht weiter gefalllen lassen.

Aber heute war ein beschisssenener Abned. War mit ner guten Freundin und S. unterwegs. Gestört hat mich ´1. dass die beiden sich so gut verstanden haben. und 2. die Überreaktion von meinem Süßen, als ich ihm sagte, dass ich ich mit meiner Freundin  rumgeknutscht habe. Die ist doch keoinre Konkurenz für ihn????? Jedenfalls stehen auf meinem rechten Arm nun die ersten zwei Buchstaben seines Namens in Blut....

Ich habe euch lieb

Alles Crap

Heut war ein beschissener Tag. In jeder Hinsicht. Und ich stand kurz davor richtig Scheisse zu bauen. Wer mich kennt weiß, was ich damit meine. Und doch ging es gut.
Aber.... auch wenn es so scheint als ob ich meine Süße kopieren würde, ich bin am überlegen, ob ich dieses Tagebuch auflösen soll. Das letze Jahr hat es mir geholfen meine Gefühle zu sortieren und es war ein guter Weg um mich zu zwingen fast jeden Abend meine Gedanken niederzuschreibnen. Aber... ich bin keine Sklavin mehr. Nicht die Sklavin meiner Gedanken,
nicht die Sklavin meiner evtl. vorhandenen psychischen Stölrung, nicht die Sklavin von irgendwem, auch nicht meine Sklavin. Ich bin ich. Unabhängig von meinen Emotionen und Problemen, unabhängig von meiner Sexualität und unabhängig von irgendeiner anderen Person. Ich bin nunmal ich. Und damit muss ich leben, denke ich. Und ganz ehrlich? Ich glaube ich werde sehr gut damit leben....
Nun denn, mal sehen, was die Zukunft bringt...
Ich wünsche euch alles Gute....